“Hell is nothing compared to this.” Wo sich eben noch Klangwelten zu regelrechten Universen aufbäumten, wird im nächsten Moment alles in Stücke gerissen. Jedes einzelne davon ist ROBELLA. Soundbilder, die zwischen cinematisch anmutenden Melodiebögen, poppiger Eingängigkeit und klirrendem Fiebertraum mäandern – und dabei weder verstören, noch versöhnen wollen. All das aber dann doch irgendwie gleichzeitig schaffen. Es geht ums bedingungslose Fallenlassen und ums fallengelassen werden. Um verträumt-verspielte Weiblichkeit. Um Ehrlichkeit, mit sich selbst und der Welt, die damit nicht immer umgehen will. Oder kann. Darum, Intuition bedingungslos zu folgen, gerade dann, wenn Vernunft versagt. Weil das Herz alles andere übertönt. In ihrer Musik konfrontiert und reflektiert ROBELLA sich selbst, wohlwissend, dass hinter der nächsten Ecke bereits die nächste Wendung wartet. Und sich dagegen nichts tun lässt – außer auch diese zu umarmen.
"We only shine at night"